Geocaching hatte früher ja mal den Hauch des "Geheimen", des "Mysteriösen". Das ist natürlich schon lange vorbei. Inzwischen ist Geocaching in aller Munde und nicht zuletzt tragen ja Blogs wie dieser dazu bei, dass dieses Rad nicht mehr zurück zu drehen ist. Aber nun kommt sogar der meines Wissens erste Geocaching-Film ins Kino (nein, doch nicht der erste. Siehe Kommentar JR849)! Am 19.09.2013 startet der Mysteriethriller "Lost Place (3D)" in den deutschen Lichtspieltheatern. Wer um alles in der Welt schaut sich einen Geocaching-Film an? Na klar, voranging natürlich Geocacher. Und so wird in der Schatzsucher-Szene massiv für den Film geworben. Auch dem GEWUM-Blog ist eine Einladung ins Haus geflattert. Ich hätte die Gelegenheit mich für die Vorpremiere am 16.09. in Kaiserslautern zu akkreditieren um quasi exklusiv, als einer der ersten, von diesem Ereignis zu berichten. Na ja, Kaiserslautern ist mir dann doch ein wenig weit. Aber anschauen werde ich mir den Film auf jeden Fall sobald er auch mal bei uns in der Nähe gezeigt wird.

Worum geht es denn eigentlich nun in dem Film?
Daniel und Elli haben sich in einem Chatroom über ihr gemeinsames Hobby Geo-Caching kennengelernt. Nun wollen sie sich an einer großangelegten GPS-Schnitzeljagd im Pfälzer Wald beteiligen. Zu diesem Zweck treffen sich die beiden Teenager mit einem befreundeten Pärchen in einem Gasthof. Anders als die beiden Hobby-Schatzsucher können sich Thomas und Jessi nicht für diesen Zeitvertreib begeistern, bleiben aber dennoch mit am Ball, als es darum geht, den ersten Fundort mittels der vorgegebenen Koordinaten zu lokalisieren, obwohl die Umgebung alles andere als einladend wirkt. Ihr Ziel: eine alte Notrufsäule am Waldrand und das verlassene Gelände einer amerikanischen Militärbasis mit alten Wohnwagen. Ständig stoßen die Vier auf diverse Warn- und Verbotsschilder über radioaktive Gefahr, ehe sie endlich die erste Box bergen, in der sie ein paar Haschkekse finden. Daran hat Jessi überhaupt kein Interesse, weshalb sie sich auch von der Gruppe zurückzieht, um in einem der Campingwagen auszuruhen.
Als ihre Freunde sich ebenfalls zur Ruhe begeben wollen, finden sie Jessi bewusstlos und in wilden Zuckungen auf dem Rasen. Zum Glück taucht ein mysteriöser Mann in einem Strahlenanzug auf, der sich mit den Symptomen auszukennen scheint. Doch was will der Fremde, und können die Jugendlichen ihm wirklich vertrauen? (Quelle: Cineplex.de)
In den Hauptrollen dieses ersten, deutschen Mystery-Thrillers in 3D sind François Goeske (FRANZÖSISCH FÜR ANFÄNGER, SUMMERTIME BLUES), Josefine Preuß (TÜRKISCH FÜR ANFÄNGER, "Das Adlon"), Jytte-Merle Böhrnsen (KOKOWÄÄH 2, SCHUTZENGEL, GROSSSTADTKLEIN) und Pit Bukowski (DORFPUNKS) zu sehen. Der international renommierte Schauspieler Anatole Taubman (JAMES BOND: EIN QUANTUM TROST, DIE PÄPSTIN, „Die Säulen der Erde“) spielt den geheimnisvollen Fremden im Strahlenanzug.
Produziert wurde LOST PLACE von Alex Weimer, Esther Friedrich (MovieBrats Films & Animation) und Lena Vurma (Dragonfly Films) in Koproduktion mit NFP marketing & distribution* und SPB Stereo Postproduction. Gefördert wurde die Produktion von HessenInvestFilm, Medienboard Berlin-Brandenburg und dem Deutschen Filmförderfonds (DFFF). Gedreht wurde mit Red Epic in stereoskopischem 3D an Originalschauplätzen in Rheinland-Pfalz (Pfälzer Wald) und Hessen (Fulda), und in den CCC Studios Berlin. LOST PLACE wurde als erste deutsche Produktion nativ auf der neuen Soundplattform Dolby® AtmosTM gemischt. (Quelle: Vollkontakt.com)
Für den ersten Eindruck habe ich Euch hier schon mal einen Link zum Trailer herausgesucht:
Lost Place. Geocaching scheint also nur der Aufhänger für die Story zu sein. Und somit dürfte dieser Film nicht ausschließlich für Geocacher interessant sein sondern auch Liebhaber spannender Mysteriethriller ansprechen. Man darf echt gespannt sein. Ob es wohl bald die ersten
GC-Events zum Film gibt?
Also dann, bis bald im Wald... oder im Kino!