Mittwoch, 6. August 2014

Vom Muggel zum Cacher - Geocaching am Schwalberstieg

Wenn ein Muggel anfragt, ob ich ihm etwas übers Geocaching erzählen kann, dann sage ich gerne ja. Noch dazu, wenn es sich wie in diesem Fall um eine Autorin von outdooractive.com handelt. Schnell wurde der Plan gefasst, gemeinsam auf Outdoor-Recherche zu gehen. In Absprache mit Karin von den Gastlandschaften Rheinland-Pfalz war auch im Handumdrehen ein lohnendes Ziel gefunden: Der Schwalberstieg bei Niederfell auf dem einige Tradis versteckt sind. Geocaching in Verbindung mit einer schönen Wandertour: genau mein Geschmack.

Aufbruch zur Expedition durchs vergessene Tal
Harald (grummelot) war sofort zu begeistern und ging mit auf Tour. So  trafen wir uns dann früh morgens auf dem Parkplatz des Multis GC4AVPB - Das vergessene Tal, der ein Stück den Schwalberstieg entlang führt und an dem Harald und ich gut erklären konnten, wo die Unterschiede zwischen
einem Tradi und einem Multi liegen. Schon bald näherten wir uns dem ersten Tradi. Carolin staunte nicht schlecht, denn sie hatte keine Ahnung wonach sie eigentlich suchen sollte. Aber schließlich entdeckte  sie das Döslein unter einer Baumscheibe. Sie hatte sich am Vorabend schon vorsorglich bei geocaching.com registriert. Nickname: VomMuggelzumCacher! Kurzerhand machten wir VMzC daraus, denn so einen langer Name passt ja in kein Mikrologbuch.

Einweisung in die Technik
Weiter ging es den Schwalberstieg entlang. Harald hatte inzwischen Carolin das Garmin in die Hand gedrückt und so konnte sie  uns lotsen. Auf diese Weise bewegten wir uns von Tradi zu Tradi, quatschten und fachsimpelten... ich hoffe, wir haben Carolin nicht mit unserem Fachchinesisch erschreckt. Aber die Zeit war knapp und so mussten wir natürlich so viele Infos wie möglich loswerden. Schließlich verließen wir den Schwalberbach und den Multi um den Schwalberstieg aus Zeitgründen etwas abzukürzen.

verblühte Rapsfelder
Am "Aussichtsturm Mönch-Felix-Hütte" genossen wir die schöne Aussicht bevor wir dann hinunter ins Tal zur Gastwirtschaft/Pension "Linke Mühle" stiegen. Hier lag noch ein Tradi, allerdings auf dem Gelände der Mühle. Und auf der Terasse stand der vermeintliche Mühlenwirt. "Kennen Sie Geocaching?" war meine vorsichtige Frage... "Nein, was ist das?"  war die Antwort... Was tun? Aber zum Glück löste der Mühlenwirt die etwas peinliche  Situation auf und wies uns den Weg zum Cache der natürlich seiner war. Das sind die Begegnungen die das Geocachen so außergewöhnlich machen. So entschloss sich der Mühlenwirt einfach mal Gaststätte Gaststätte sein zu lassen und begleitete uns den Rest des Weges. Da hatten wir ein echtes Original getroffen.

Versprechen eingelöst: Gruß an Klaus!
Nach ca. 3 Stunden erreichten wir wieder den Parkplatz und wir verabschiedeten uns von Carolin und Karin. Die Zeit war wie im Flug vergangen und ich hoffe wir konnten ein wenig von der Begeisterung für unser Hobby weitergeben. Wie Carolin unsere Tour empfunden hat könnt Ihr auf der Seite von outdooractive.com lesen. Ja, sie wurde tatsächlich vom Muggel zum Geocacher!

Mühlenwirt Werner - Geocacher mit Leib und Seele!
Harald und ich hatten natürlich noch etwas zu tun. Wir mussten auf jeden Fall den Multi zu Ende bringen. Und natürlich hatte Werner (so heißt der Gastwirt der Linkemühle) noch ein wenig Zeit uns weiter zu begleiten. Er hatte noch einen Cache zu warten. Seltsamerweise wartet er alle Caches hier im Tal, gelegt sind sie aber von Gästen seiner Pension. Egal, wir haben uns direkt mit ihm verstanden. Nach der Cachewartung verabschiedete sich auch Werner und wir erledigten die letzten Kilometer des Multis, der dann in ein etwas abenteuerliches Gelände überging. Dem Geocache habe ich ein blaues Schleifchen angeheftet weil mir die für mich ursprüngliche Art des Geocachens sehr gefiel.


Aber auch sonst war es ein sehr unterhaltsamer Tag auf dem Traumpfad Schwalberstieg. Karin und Carolin gaben uns interessante Einblicke in ihre Arbeit. Der Traumpfad selbst ist auf jeden Fall empfehlenswert. Leider kommt er in diesem Blogpost zu kurz da einfach andere Dinge im Vordergrund standen. Aber ich hab mir fest vorgenommen wieder zurück zu kommen und den kompletten Weg, der übrigens ganz in der Nähe des FoF liegt, zu erwandern.

Bis bald im Wald! Oder auf dem Traumpfad... Euer Jörg



2 Kommentare:

  1. Schien wohl ein Erfolg gewesen zu sein, auch wenn die Wanderung an sich nicht heraus kommen konnte, ihr habt doch so einiges sehen können un d das zählt :)

    AntwortenLöschen
  2. Lieber Jörg,
    danke für den schönen Bericht - es war ein ganz toller Vormittag hinsichtlich des Wetters, des Weges, der Caches und v. a. Euch beiden. Hat super Spaß gemacht!
    Liebe Grüße,
    Karin

    AntwortenLöschen

Dein Kommentar wird zunächst überprüft! Bin nicht immer online, deshalb kann es manchmal etwas länger dauern!