Samstag, 7. September 2013

Lost Place - Geocaching goes Kino

Geocaching hatte früher ja mal den Hauch des "Geheimen", des "Mysteriösen". Das ist natürlich schon lange vorbei. Inzwischen ist Geocaching in aller Munde und nicht zuletzt tragen ja Blogs wie dieser dazu bei, dass dieses Rad nicht mehr zurück zu drehen ist. Aber nun kommt sogar der meines Wissens erste Geocaching-Film ins Kino (nein, doch nicht der erste. Siehe Kommentar JR849)! Am 19.09.2013 startet der Mysteriethriller "Lost Place (3D)" in den deutschen Lichtspieltheatern. Wer um alles in der Welt schaut sich einen Geocaching-Film an? Na klar, voranging natürlich Geocacher. Und so wird in der Schatzsucher-Szene massiv für den Film geworben. Auch dem GEWUM-Blog ist eine Einladung ins Haus geflattert. Ich hätte die Gelegenheit mich für die Vorpremiere am 16.09. in Kaiserslautern zu akkreditieren um quasi exklusiv, als einer der ersten, von diesem Ereignis zu berichten. Na ja, Kaiserslautern ist mir dann doch ein wenig weit. Aber anschauen werde ich mir den Film auf jeden Fall sobald er auch mal bei uns in der Nähe gezeigt wird.

Worum geht es denn eigentlich nun in dem Film?

Daniel und Elli haben sich in einem Chatroom über ihr gemeinsames Hobby Geo-Caching kennengelernt. Nun wollen sie sich an einer großangelegten GPS-Schnitzeljagd im Pfälzer Wald beteiligen. Zu diesem Zweck treffen sich die beiden Teenager mit einem befreundeten Pärchen in einem Gasthof. Anders als die beiden Hobby-Schatzsucher können sich Thomas und Jessi nicht für diesen Zeitvertreib begeistern, bleiben aber dennoch mit am Ball, als es darum geht, den ersten Fundort mittels der vorgegebenen Koordinaten zu lokalisieren, obwohl die Umgebung alles andere als einladend wirkt. Ihr Ziel: eine alte Notrufsäule am Waldrand und das verlassene Gelände einer amerikanischen Militärbasis mit alten Wohnwagen. Ständig stoßen die Vier auf diverse Warn- und Verbotsschilder über radioaktive Gefahr, ehe sie endlich die erste Box bergen, in der sie ein paar Haschkekse finden. Daran hat Jessi überhaupt kein Interesse, weshalb sie sich auch von der Gruppe zurückzieht, um in einem der Campingwagen auszuruhen.


Als ihre Freunde sich ebenfalls zur Ruhe begeben wollen, finden sie Jessi bewusstlos und in wilden Zuckungen auf dem Rasen. Zum Glück taucht ein mysteriöser Mann in einem Strahlenanzug auf, der sich mit den Symptomen auszukennen scheint. Doch was will der Fremde, und können die Jugendlichen ihm wirklich vertrauen? (Quelle: Cineplex.de)

In den Hauptrollen dieses ersten, deutschen Mystery-Thrillers in 3D sind François Goeske (FRANZÖSISCH FÜR ANFÄNGER, SUMMERTIME BLUES), Josefine Preuß (TÜRKISCH FÜR ANFÄNGER, "Das Adlon"), Jytte-Merle Böhrnsen (KOKOWÄÄH 2, SCHUTZENGEL, GROSSSTADTKLEIN) und Pit Bukowski (DORFPUNKS) zu sehen. Der international renommierte Schauspieler Anatole Taubman (JAMES BOND: EIN QUANTUM TROST, DIE PÄPSTIN, „Die Säulen der Erde“) spielt den geheimnisvollen Fremden im Strahlenanzug.

Produziert wurde LOST PLACE von Alex Weimer, Esther Friedrich (MovieBrats Films & Animation) und Lena Vurma (Dragonfly Films) in Koproduktion mit NFP marketing & distribution* und SPB Stereo Postproduction. Gefördert wurde die Produktion von HessenInvestFilm, Medienboard Berlin-Brandenburg und dem Deutschen Filmförderfonds (DFFF). Gedreht wurde mit Red Epic in stereoskopischem 3D an Originalschauplätzen in Rheinland-Pfalz (Pfälzer Wald) und Hessen (Fulda), und in den CCC Studios Berlin. LOST PLACE wurde als erste deutsche Produktion nativ auf der neuen Soundplattform Dolby® AtmosTM gemischt. (Quelle: Vollkontakt.com)

Für den ersten Eindruck habe ich Euch hier schon mal einen Link zum Trailer herausgesucht: Lost Place. Geocaching scheint also nur der Aufhänger für die Story zu sein. Und somit dürfte dieser Film nicht ausschließlich für Geocacher interessant sein sondern auch Liebhaber spannender Mysteriethriller ansprechen. Man darf echt gespannt sein. Ob es wohl bald die ersten GC-Events zum Film gibt?

Also dann, bis bald im Wald... oder im Kino!

Dienstag, 27. August 2013

GEWUM-Lounge Ausgabe 08/2013

Ein Wochenende ohne Geocaching oder Wandern liegt hinter mir aber, das hatte natürlich seinen Grund. Zunächst einmal habe ich am Samstag mit meinem Sohn und meinem Patenkind die gamescom besucht. Da sage nochmal jemand Geocacher wären Freaks! Da hab ich dort in Köln aber freakigeres gesehen ;-) Na ja, jedem sein Hobby. Und am Sonntag hab ich dann mein Geburtstagsgeschenk eingelöst: Ein OPC Training im Opel-Testcenter in Dudenhofen. War eine super Sache aber eben auch wieder kein einziger Geocache. Es hatte aber sowieso fast den ganzen Tag geregnet, so konnte ich das verschmerzen.

Am Sonntag war kein "Outdoorwetter"
Da ich nun also diesmal keine Tour für auf Lager habe, müsst Ihr wieder einmal mit einer neuen Ausgabe der GEWUM-Lounge vorlieb nehmen. Aber es gibt ja auch wieder einige lesenswerte Themen:

Geocaching

Eine schöne Idee haben, wie ich finde, die Jungs vom Geocaching-Handbuch gehabt. Sie wollen jede Woche Montags ein Bild von unseren Geocaching-Abenteuern veröffentlichen. Wie das funktioniert, wird im Blogpost Montagsbild 2.0 - Jetzt seid Ihr dran! ausführlich beschrieben. Und zu gewinnen gibt es auch noch was!

Montag, 19. August 2013

Das Wirtshaus an der Lahn

19,4 km auf dem Lahnwanderweg von Nassau über Dausenau und Bad Ems nach Nievern. 886 Höhenmeter bergauf und 852 Höhenmeter bergab. Highlights: Burg Nassau - Kuxlay - Dausenau - Concordiaturm - Mooshütte - Bad Ems - Fachbach - Nievern. 15 Geocaches auf dem Weg!

Nun nähern wir uns also endlich dem Final des Geocaches GC28AP5 Lahnwanderweg - Das Wandern ist des Cachers Lust den wir ja schon im April letzten Jahres begonnen haben. Aber es sind halt über 60 km und die macht man nicht mal eben so in einem Rutsch. Außerdem gilt es die Terminkalender dreier Teams zu koordinieren. Am 04.08.13 hat dieses wieder einmal hingehauen und so setzten wir uns zusammen mit Michael von den holzminis und dem Team hanfri früh morgens in den Zug um zu unserem Startpunkt am Bahnhof Nassau zu gelangen. Hier endete ja unsere Tour "Deutsche Einheit an der Lahn" im letzten Jahr.

die Lahn bei Nassau
Hinter Nassau ging es natürlich gleich erstmal bergan,

Montag, 12. August 2013

Kurz mal "rheingesteigert" - Tour #4

24 km und 800 Höhenmeter von Bad Hönningen nach Leutesdorf - Highlights: Römerwelt - Arienheller - Gedenkstätte IR29 - Rheinbrohler Ley - Burgruine Hammerstein - Edmundhütte

Ach wenn man doch ein wenig mehr Zeit hätte... im letzten Jahr hatten wir ja die ersten drei Etappen des Rheinsteiges von Bonn bis Bad Hönningen erwandert und waren so begeistert, dass wir uns vorgenommen haben, den Weg komplett zu laufen. Und dann hat es doch bis zum Juli gedauert bis wir uns wieder einmal einen Tag Zeit für den Rheinsteig genommen haben. Auch diesmal hielten wir uns wieder an den von Homer Jay so toll ausgearbeiteten Geocaching-Multi GC1BK5F Wandertag - Rheinsteig #4. Unser Cachemobil parkten wir kostenfrei am Leutesdorfer Bahnhof und fuhren mit der Bahn nach Bad Hönningen. Kurz blickten wir nochmal zum Schloss Arenfels wo unsere letzte Rheinsteigtour geendet hatte und dann ging es weiter den Rhein entlang Richtung Süd-Osten.

Schloss Arenfels
Cachemäßig war für uns auf dieser Tour wenig Beifang zu holen. Nachdem wir die Römerwelt und Arienheller passiert hatten ging es Bergauf zur Gedenkstätte für das Infantrieregiment 29, wo wir die Aufgaben für den kleinen Multi GCZNVK - IR29 lösten und die tolle Aussicht genießen konnten.

Montag, 5. August 2013

Zur Lütschetalsperre

12,6 km Rundwanderung von Oberhof hinab zur Lütschetalsperre und wieder zurück. Highlights: Löffelbühlfelsen - Lütschetalsperre - Oberhof. 310 Höhenmeter bergab und dann wieder bergauf.

Nachdem wir am Vortag auf unserer Wanderung zum Schneekopf doch arg ins Schwitzen gekommen waren, sollte es heute eine etwas kürzere Tour sein. Der Blick auf die Karte versprach außerdem eine Strecke, die zum größten Teil im Wald verlief. Also rasch die erreichbaren Geocaches auf das Garmin und schon ging es los. Kurz nach der Überquerung der L3247 bei Oberhof legten wir dann auch schon die erste (erfolglose) Cachepause ein. Und das in der prallen Sonne! Aber dann ging es wie versprochen durch den Wald in Richtung Löffelbühlfelsen, dem ersten Highlight dieser kurzen Wanderung.

Blick vom Löffelbühlfelsen zum Schneekopf
Vom Löffelbühlfelsen mit dem gleichnamigen Cache GC20FGR Löffelbühlfelsen ging es durch ein wunderschönes kleines Nebentälchen hinunter zum Campingplatz an der Lütschetalsperre.